Be quiet

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Inhalt

Nach der Beerdigung von Onkel Nader kehren Ibrahim und sein Vater von Jenin (Palästina) zurück nach Nazareth (Israel), wo sie als israelische Araber wohnen. Woran der Onkel gestorben ist, will der Vater Ibrahim nicht sagen. Unterwegs werden die beiden zuerst von palästinensischen Soldaten aufgehalten, dürfen jedoch dank ihrer israelischen Autonummer ungehindert passieren. Kurz darauf werden sie am Checkpoint von israelischen Grenzwächtern angehalten und durchsucht. Nach einer Schrecksekunde lassen die Soldaten die beiden passieren. Dennoch ist der Vater sichtlich angespannt, und sein Sohn reagiert aggressiv und provokativ. Die angespannte Stimmung, die in der Luft liegt, überträgt sich auf die beiden. Auf dem Weg sehen sie nach ihren Feldern, wo es fast zum Eklat kommt: Trotz des Verbots des Vaters, das Auto zu verlassen, steigt der Junge aus und wird beinahe von einem Lastwagen überfahren. Als der Vater ihn bestrafen will, wirft der Sohn einen Stein gegen ihn – und trifft ein zufällig vorbeifahrendes Auto … Begleitet von Klängen arabischer Musik fahren Ibrahim und sein Vater schliesslich weiter. Der Film vermittelt eine grosse Beklemmung und lässt uns mit offenen Fragen nach Heimat und den eigenen Wurzeln zurück.

Details
Regie | Land | Jahr
Sameh Zoabi
Frankreich
Palästina
2005
Format
DVD/VOD mit didaktisches Begleitmaterial
Genre
Spielfilm
Dauer
19 Minuten
Alter ab
ab 12 Jahren
Sprachfassung/Untertitel
Arabisch/Hebräisch (OF)/Deutsch, französisch/deutsch/englisch untertitelt
Produktion
Méroé Films
Baher Agbariya (en collaboration avec le Centre National de laCinéma-tographie)
Kamera
Pierre Befve
Schnitt
Gladys Joujou
Ton
Philippe Lecoeur
Musik
George El Rassi; NAJAT
Schulstufen
Zyklus 3
Sekundarstufe II (Gymnasium usw.)
Sekundarstufe II (Berufsbildung)