Holocaust - Nachkommen erzählen

«Ich weiss nun mehr darüber, wie alles passierte und wie die Menschen sich fühlten. Ich kann die Emotionen in Verbindung mit dem Holocaust besser verstehen.» Schülerin, Zyklus 3

In Kürze

In der Nacherzählung und im Gespräch der Nachkommen mit den Schüler/innen werden die Erlebnisse der Vorfahr/innen in den Kontext der Nationalsozialistischen Herrschaft und der Schoa gestellt. Dabei werden einerseits die Willkür und Absurdität antijüdischer Gesetze und Gewalttaten und andererseits die systematische, strukturelle Diffamierung, Ausgrenzung und Entrechtung von jüdischen Menschen deutlich sichtbar gemacht.

Durch das Lernen am Einzelschicksal werden die schrecklichen Folgen antijü­di­scher Vorurteile, Verschwörungsfantasien, Diskriminierung durch Vertreibung und Verfol­gung nachvollziehbar und die historischen Fakten erhalten ein Gesicht, einen Namen und eine Geschichte.

Vision der Aktivität

« Nie wieder!» - die Menschen kooperieren friedlich und konstruktiv. Genozide gehören zur Vergangenheit. Dem Lernen über die Holocaust Biografien folgen in der Diskussion die Handlungsansätze zur Rassismus- und Antisemitismusprävention für heute und morgen.

Die SET Stiftung Erziehung für Toleranz engagiert sich für Toleranz.

Methoden
  • Nacherzählung
  • Arbeit mit Fotos und Gegenständen
  • Fragerunde
  • Diskussion
Weitere Links

BNE-Orientierung

BNE-Kompetenzen
Perspektiven: Perspektiven wechseln
Werte: Eigene und fremde Werte reflektieren
BNE-Prinzipien
Visionsorientierung
Wertereflexion und Handlungsorientierung
Entdeckendes Lernen
NE-Dimensionen

Schulstufen

Sprachen
Kantone
AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG, ZH,
Art des Angebots
Preis
CHF 75.00
Dauer
1-2 Lektion

Lehrplanbezüge

Disziplinen Sek II
ABU, Ethik, Geschichte, Religion,

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