IRAS COTIS

Vision

Interreligiöse Arbeit ist Bestandteil der Bemühungen, durch Information, Beziehungspflege und Austausch das friedliche Zusammenleben ver- schiedener kultureller Minderheiten in der Schweiz zu fördern.

Solche Bemühungen sind in der heutigen Schweiz mit ihrer kulturell und wirt- schaftlich weltweit vernetzten Gesellschaft, die sich in einem andauernden Wandel befindet, dringlicher denn je. Die Gefahr, dass erneut Menschen auf Grund ihres Herkommens oder ihrer religiösen Zugehörigkeit angefeindet und diskriminiert werden, ist nicht von der Hand zu weisen.

IRAS COTIS ist eine nationale Vereinigung von Religionsgemeinschaften und Kör- perschaften, die sich der Religionsfreiheit und dem friedlichen Mit- und Nebenei- nander von Religionsgemeinschaften in der Schweiz verpflichtet wissen und sich für konstruktive Lösungsansätze von Problemen im Spannungsfeld von Gesell- schaft, Staat und Religion einsetzen.

IRAS COTIS – Nationale Plattform interreligiöser Arbeit

Interreligiöse Arbeit hat ihren Ort an der Basis, wo Nachbarn, die nach unterschied- lichen religiösen Traditionen leben, in Frieden und gegenseitigem Respekt zusam- menleben wollen. Deshalb sind lokale und regionale Organisationen wichtig, welche örtliche Gemeinschaften zu Begegnungen ermutigen und darin unterstützen. IRAS COTIS will die Arbeit solcher Organisationen landesweit vernetzen, unterstützen und ihre Ergebnisse verbreiten.

Interreligiöse Arbeit hat ihren Ort in Instituten der religions- und sozialwissen- schaftlichen Forschung und Lehre und an Ausbildungsstätten für Pädagogik und Mediation. IRAS COTIS will solche Arbeit in Forschung und Lehre anregen, unter- stützen und in breitere Kreise tragen helfen.

IRAS COTIS – Brücke zu Entscheidungsträgern

Das Thema «Religionen» hat in den letzten Jahren im Rahmen der Integrationsde- batte in neuer Weise politische Bedeutung erhalten. Der Stellenwert von Religion im Staatswesen steht neu zur Debatte

IRAS COTIS will Menschen, die im gesellschaftlichen Leben Verantwortung tragen, insbesondere Politikerinnen und Politikern, Medienschaffenden, Sachwissen zur Verfügung stellen, das sich einerseits auf die Einsichten und Erfahrungen der in un- serm Land lebenden Religionsgemeinschaften, andererseits auf die Ergebnisse reli- gionswissenschaftlicher Fachstellen stützt.

IRAS COTIS – Brücke zur breiten Bevölkerung

Interreligiöse Arbeit läuft Gefahr, auf kleine Zirkel besonders aufmerksamer und re- ligiös motivierter Menschen beschränkt zu bleiben.

IRAS COTIS sucht Mittel und Wege, die Bedeutung religiöser Traditionen als Teil unserer Kultur in breiten Kreisen ins Gespräch zu bringen mit dem Ziel, Ängste ab- zubauen, Verständnis zu fördern und den Weg zu gegenseitigem Respekt zu ebnen. Auf diese Weise leistet IRAS COTIS einen Beitrag zum sozialen Frieden in der Schweiz.

Zürich, 5. November 2010

 

IRAS COTIS, die Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz, ist ein nationales Netzwerk und bezweckt, den Austausch, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Menschen mit unterschiedlichem religiösem und kulturellem Hintergrund zu fördern, Vorurteile und Ängste abzubauen und so zum sozialen Zusammenhalt in der Schweiz beizutragen. Diese Zielsetzung erreicht es durch interreligiöse Projekte in den Bereichen Bildung, Begegnung und Vernetzung.

Organisationstyp
Verein

Bechreibung verfügbar in den Sprachen

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Dialogue en Route