PBI Peace Brigades International

Vision

Gewaltfreiheit

PBI ist der Gewaltfreiheit verpflichtet und sieht darin den einzigen Weg, um nachhaltig Frieden zu sichern. PBI unterstützt nur Organisationen und Personen, die sich gewaltfrei für eine gerechte Konfliktlösung einsetzen.

Unparteilichkeit

PBI sucht Kontakt zu allen legalen Akteuren, die am Konflikt beteiligt sind, und ergreift im Konfliktverlauf keine Partei. Vielmehr agiert PBI als "dritte Partei" und versucht, durch Aufklärung und Vermittlung eine Diskussionsgrundlage zwischen den Konfliktparteien zu schaffen.

Nichteinmischung

PBI wird nur auf Anfrage aktiv und nimmt keinen Einfluss auf die Arbeit der Begleiteten, in der Überzeugung, dass ein nachhaltiger sozialer Wandel von der lokalen Bevölkerung aus kommt. Durch die Präsenz der PBI-Freiwilligen soll nur der Handlungsspielraum der lokalen Akteure hergestellt und erhalten werden.

Unabhängigkeit

PBI ist politisch, wirtschaftlich und konfessionell unabhängig.

Konsensprinzip

Um dauerhafte Lösungen zu finden, trifft PBI auf nationaler und internationaler Ebene alle Entscheidungen im Konsens. Dies setzt die Gleichwertigkeit aller Mitglieder und flache Hierarchien in der Organisation voraus.

PBI Schweiz ist seit 1983 als selbständiger Verein nach Schweizer Recht organisiert und zählt rund 800 Mitglieder und Spender*innen. Als eine von 13 Ländergruppen ist PBI Schweiz in die internationale Struktur von PBI eingebunden und unterstützt die internationale Organisation und ihre Projekte mit dem Ziel bedrohte Menschenrechtsverteidiger*innen zu schützen und Frieden zu fördern. Die Arbeit von PBI Schweiz umfasst die Bereiche Freiwilligenbetreuung, Advocacy, Sensibilisierung und Mittelbeschaffung.

    Persönliche Betreuung der Schweizer Freiwilligen

    Aus der Schweiz sind jedes Jahr sieben bis neun Freiwilige im Einsatz in den Projektländern. Das macht rund 10% aller PBI-Freiwilligen auf internationaler Ebene aus. Auf die persönliche Betreuung und Vorbereitung der Freiwilligen legt PBI grossen Wert. Unter den Freiwilligen leisten viele vor dem Einsatz ein Praktikum im Büro in Bern oder Genf und unterstützen nach der Rückkehr die Sensibilisierungsarbeit in der Schweiz. > Auslandeinsatz

    Advocacy-Arbeit

    Die Advocacy-Arbeit umfasst regelmässige Sitzungen mit Vertreter*innen des EDA in Bern und des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte in Genf. Seit 2014 hat PBI Schweiz den Konsultativstatus beim UNO-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC). PBI Schweiz arbeitet eng mit NGOs, Hilfswerken, Solidaritätsgruppen, Kirchen und Interessensgemeinschaften zusammen, namentlich im Rahmen von Plattformen zu spezifischen Ländern und Themen (Zentralamerika-Plattform, Kolumbien-Plattform, Foro Suizo para los derechos humanos en Guatemala y Honduras, Mexiko-Forum). > Partner / Netzwerk

    Sensibilisierung der Öffentlichkeit

    Mit dem monatlichen E-Newsletter, dem Bulletin facing PEACE und dem Jahresbericht informieren wir über die Aktivitäten in den Projektländern und in der Schweiz. > Publikationen

    Den Austausch zwischen den begleiteten Aktivist*innen und einem breiteren Publikum fördert PBI durch die Organisation von "Speaking Tours".

    Rückkehrer*innen bringen Jugendlichen die Themen Menschenrechte und Friedensarbeit durch das Schulprojekt «Nächster Halt: Frieden» näher.

    Organisationstyp
    Verein

    Bechreibung verfügbar in den Sprachen

    Bildungsangebote dieses Akteurs